Mova, eine Marke von Dreame, hat den Mova X4 Pro auf den Mark gebracht, der sich ab sofort vorbestellen lässt. Die Auslieferung erfolgt schon ab dem 10. April und ich kann euch vorab einen Testbericht mit auf den Weg geben, da ich den X4 Pro schon testen durfte.
- Wirkungsvolle Reinigung mit 80 °C heißem Wasser: Der X4 Pro erhitzt das Wasser schnell auf 80 °C, wodurch ein kontinuierlicher Heißwasserfluss...
- Selbstreinigung und Trocknung bei hoher Hitze: Erleben Sie seine gründliche Selbstreinigung mit 100 °C heißem Wasser für eine 100%ige...
Mova X4 Pro sieht optisch modern aus
Auspacken und Aufbauen ist ein Klacks, denn man muss lediglich das Handstück einstecken und die Basisstation mit dem Strom verbinden. Optisch macht der X4 Pro was her und obwohl viel Kunststoff zum Einsatz kommt, ist die Verarbeitung gut. Die Akzente und die Farbgebung lassen den Wischsauger modern aussehen.
Im Lieferumfang enthalten ist eine zusätzliche Bürstenwalze, eine Reinigungslösung, ein Bürste und ein zweiter Filter.
Die Basisstation ist anders
Während man Wischsauger bisher in die Basisstation gehoben hat, kann man den Mova X4 Pro in die Station einfahren, da sie vorne offen ist. Nachteil dabei ist, dass man den Nass-Trockensauger immer nur von hinten sieht, obwohl die Front schöner gestaltet ist. Für mehr Komfort leidet also die Optik, was man durchaus verkraften kann. Man muss keine Angst haben, dass durch das offene Design Wasser austreten könnte. Ich kann bestätigen, dass kein Wasser herausläuft, da der hintere Teil entsprechend tiefer liegt.
Die neu gestaltete Station ist zu begrüßen, denn so kann man den Wischsauger direkt nach der Reinigung in die Station fahren, ohne ihn anheben oder drehen zu müssen. Was die Station noch kann, beschreibe ich im Abschnitt Selbstreinigung.
Das Handling ist gut
Über das Handstück lässt sich der Mova X4 Pro lässig über den Boden bewegen, allerdings muss man auf motorisierte Räder verzichten. Die Vorwärtsbewegung ist aufgrund der rotierenden Rolle einfacher als die Bewegung nach hinten. Wirklich viel Kraft muss man hier aber nicht aufwenden.
Da man den Korpus um bis zu 60 Grad neigen kann, lassen sich Kurven gut fahren, um so um Möbelstücke einfach reinigen zu können. Insgesamt finde ich die Handhabung gut, wobei ich die motorisierten Rollen schon vermisse.
Der Frischwassertank befindet sich auf dem Bürstenkopf und wird von der Seite eingefüllt. Der Vorteil ist, dass das Wasser und somit das höhere Gewicht mehr Druck auf den Boden ausübt, jedoch muss man sich bis zum Boden bücken, wenn man den Tank entnehmen und auffüllen möchte.
Die Reinigungsleistung
Mit der allgemeinen Reinigungsleistung bin ich zufrieden. Verschüttete Flüssigkeiten als auch Essensreste, Krümel, Schmutz, Haare und Staub werden zuverlässig aufgesaugt – dank der starken Saugkraft von 20.000 Pascal. Schon beim ersten Durchgang sind alle Verschmutzungen entfernt. Bei hartnäckigen und eingetrockneten Flecken sind aber mehr Überfahrten notwendig.
Spot-Cleaning mit heißem Wasser
Und hier kommt das Highlight des Mova X4 Pro zum Einsatz. Über eine Düse, die sich auf der Front befindet, kann man 80 Grad heißes Wasser auf den Boden spritzen. Dazu muss man in den Heißwasser-Modus wechseln und kann über den Abzug am Handstück Wasser direkt vor die Walze spritzen. Da es sich um heißes Wasser mit optionaler Reinigungslösung handelt, können hartnäckige Flecken eingeweicht und schneller gelöst werden.
Der Laser beziehungsweise die LEDs zeigen dabei an, wo das Wasser hingespritzt wird – nämlich direkt vor die Walze. Zwingend notwendig ist der Laser nicht, allerdings ist er praktisch, wenn man unter Möbeln reinigt, wo es oftmals etwas dunkler ist. Denn die grünen Strahlen erhellen auch die Umgebung.
Da ich ja schon erwähnt habe, dass ich auch unter Möbeln wische, lässt sich der Nass-Trocken-Sauger komplett flach hinlegen. Ich möchte auf dieses Extra nicht mehr verzichten, da man so viel einfacher unter dem Tisch, unter dem Bett oder unter dem Sofa reinigen kann, was man sonst händisch oder mit einem Saugroboter machen muss.
Die Kantenreinigung ist gut und erfolgt auf beiden Seiten, jedoch gibt es circa einen Abstand von 5 Millimeter, der nicht erfasst wird. Im Automatik-Modus passt der Mova X4 Pro die Saugkraft automatisch an und zeigt auf dem Display farblich an, wie hoch der Verschmutzungsgrad ist. Darüber hinaus steht ein Ultra-Modus zur Verfügung, der immer mit der maximalen Power arbeitet. Im Auto-Modus liegt die Laufzeit bei circa 45 Minuten, im Ultra-Modus bei 15 Minuten und im Heißwasser-Modus bei 23 Minuten. Gut zu wissen: Im Auto- und Ultra-Modus wird das Wasser nicht erhitzt.
Mova X4 Pro im Video-Review
Selbstreinigung in der Station
Nachdem man alle Hartböden gereinigt hat, fährt man einfach mit dem Wischsauger zurück zur Station. Wenn „Start“ und „Ziel“ im gleichen Raum liegen, könnt ihr den Mova X4 Pro direkt in die Station fahren, da sie vorne offen ist. Danach klappt man den Korpus hoch und das Aufladen beginnt. Die Selbstreinigung aktiviert man einfach über den Knopf am Handstück. Dabei gibt es zwei Arten der Selbstreinigung:
- Gründliche Selbstreinigung: 6 Minuten Bürstenreinigung mit 100 Grad heißem Wasser und anschließende Trocknung mit 90 Grad heißer Luft. Die Schnelltrocknung innerhalb von 5 Minuten ist dabei 63 dBa laut.
- Intelligente Selbstreinigung: 3 Minuten Bürstenreinigung mit 100 Grad heißem Wasser und anschließende Trocknung mit 90 Grad heißer Luft. Die intelligente Trocknung dauert zwischen 15 und 30 Minuten und ist mit 55 dBA leiser.
Beide Modi sorgen dafür, dass die Walze danach wie neu aussieht. Die Schnelltrocknung beeindruckt mich, denn die Walze ist danach wirklich trocken. Wenn ich mit der Hand darüber fahre, ist sie auch nicht mehr feucht. So beugt man Schimmel und Gerüchen vor.
Fazit
Der neue Mova X4 Pro kann überzeugen, reinigt ordentlich und lässt sich gut handhaben. Die motorisierten Rollen vermisse ich schon ein bisschen. Durch die Heißwasseroption und dem Spot-Cleaning sagt man auch hartnäckigen Flecken den Kampf an.