Amazon kündigt Alexa+ an: Das kann die nächste Generation des Sprachassistenten

Noch nicht in Deutschland

Amazon stellt Alexa+ vor, die nächste Generation des Sprachassistenten, der auf generativer KI basiert. Diese Weiterentwicklung macht Alexa intelligenter, gesprächiger und leistungsfähiger. Besonders Prime-Mitglieder profitieren, denn sie erhalten Alexa+ kostenlos, während andere 19,99 US-Dollar pro Monat zahlen müssen.

Natürlichere Gespräche und bessere Unterstützung

Alexa+ kann deutlich natürlicher und umfassender kommunizieren. Sie versteht unvollständige Sätze, umgangssprachliche Ausdrücke und komplexe Fragen. Dadurch fühlt sich die Interaktion mit ihr weniger wie mit einer Maschine, sondern eher wie mit einem aufmerksamen Assistenten an.


Dank neuer „Experten“-Systeme kann Alexa+ Aktionen ausführen, die über reine Spracherkennung hinausgehen. Sie kann beispielsweise:

  • Smart-Home-Geräte von Philips Hue oder Roborock steuern,
  • Reservierungen über OpenTable oder Vagaro verwalten,
  • Musik-Streaming von Spotify, Apple Music oder Amazon Music organisieren,
  • Lebensmittel über Amazon Fresh oder Whole Foods bestellen,
  • Ereignisse auf Ticketmaster überwachen und erinnern,
  • Mit Ring-Kameras Sicherheitsüberwachung durchführen.

Neu sind auch agentische Fähigkeiten, mit denen Alexa+ eigenständig im Internet agieren kann. So kann sie beispielsweise einen Handwerker für eine kaputte Ofenreparatur suchen, die Buchung veranlassen und die Bestätigung zurückmelden – ohne dass jemand eingreifen muss.

Personalisierte Erlebnisse

Alexa+ passt sich individuell an. Sie speichert Informationen wie Einkaufsgewohnheiten, bevorzugte Zahlungsmethoden oder Adressen. Zusätzlich kann sie auf Wunsch persönliche Details wie Lieblingsrezepte, wichtige Termine oder Ernährungspräferenzen speichern. Bei der Essensplanung berücksichtigt sie beispielsweise, wenn jemand vegetarisch isst oder glutenfrei lebt.

Integration in den Alltag

Alexa+ bleibt im Hintergrund, wenn sie nicht benötigt wird, kann aber bei wichtigen Ereignissen aktiv werden. Sie warnt beispielsweise vor hohem Verkehrsaufkommen, wenn eine frühere Abfahrt ratsam ist oder informiert über Sonderangebote für gewünschte Produkte.

Die Assistentin ist überall verfügbar – zu Hause, im Auto oder unterwegs über die neue Alexa-App (iOS/Android) und eine Web-Version auf Alexa.com. User können Gespräche mit Alexa+ auf einem Gerät beginnen und nahtlos auf einem anderen fortsetzen.

Tiefes Wissen und Lernfähigkeit

Dank leistungsstarker Large Language Models (LLMs) besitzt Alexa+ umfangreiche Allgemeinbildung und kann komplexe Themen zusammenfassen. Nutzer und Nutzerinnen können ihr zudem Dokumente, E-Mails oder Fotos schicken, damit sie Termine speichert, Erinnerungen setzt oder Lernmaterialien in Quizfragen umwandelt.

Sicherheit und Datenschutz

Amazon legt Wert auf Datenschutz und bietet ein zentrales Alexa-Datenschutz-Dashboard, in dem man die Einstellungen verwalten kann. Die Plattform läuft auf AWS-Cloud-Servern und bietet hohe Sicherheitsstandards.

Verfügbarkeit und Preis

Alexa+ startet in den kommenden Wochen in den USA mit einer frühen Zugangsphase für User bestimmter Echo-Show-Geräte (8, 10, 15, 21). Interessierte können sich auf Amazon.com/newalexa für den frühen Zugang registrieren.

Fazit: Alexa+ ist intelligenter, personalisierter und vielseitiger als je zuvor – und für Prime-Mitglieder ohne zusätzliche Kosten erhältlich.

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Kommentare 4 Antworten

  1. Danke für den Artikel. Es wurde auch Zeit, dass sich was tut. Wirklich „intelligent“ war Alexa nie, was individuelle Anfragen anging. Hoffen wir auf Besserung. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich Alexa+ entwickeln wird. Auch hinsichtlich möglicher Kosten. Wir werden sehen, ob diese mit Prime gedeckelt bleiben, Zusatzkosten entstehen oder Prime hochpreisiger wird.

  2. Ich nehme stark an, dass die aus dem Off regelmäßig, mehrmals am Tag bettelt etwas bei Amazon einzukaufen und sinnlose Vorschläge macht.

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