In diesem Jahr wird Apple aller Voraussicht nach die mittlerweile dritte Generation der Apple Watch Ultra präsentieren. Wie Mark Gurman von Bloomberg nun berichtet, soll die Apple Watch Ultra 3 sowohl über eine Satelliten-Konnektivität als auch über ein 5G-Mobilfunk-Modem verfügen. Dies berichtet Gurman in der neuesten Ausgabe seines „Power On“-Tech-Newsletters.
Sport Case und Rocky-Point Band in neuer Farbvariante
Der US-amerikanische Hersteller ist auch bei uns im Blog mittlerweile wohlbekannt und hält ein großes Repertoire an Zubehör für unsere liebsten Apple-Geräte bereit. Immer wieder gibt es auch Spezialeditionen für einige der Produkte, die in limitierter Auflage in besonderen Farbvarianten auf sich aufmerksam machen: So auch jetzt geschehen mit der neuen Magma Edition für das iPhone 16 Pro und die Apple Watch Ultra.
Der Zubehör-Anbieter Nomad hat ein neues, limitiertes Sport-Armband für die Apple Watch vorgestellt, das im Dunkeln leuchtet. Das Sport-Armband ist sowohl für die Apple Watch Ultra als auch für die Standard-Apple-Watch in der Farbe „Icy Blue Glow“ verfügbar und kann für 60 Euro beim Hersteller bestellt werden.
Blutdruck-Monitoring und 5G-RedCap-Unterstützung weitere mögliche neue Features
Die Möglichkeit, auch Nachrichten, die keine Notrufe sind, über Satelliten zu verschicken, hat Apple auf seinen iPhones mit dem Launch von iOS 18 bereits eingeführt. Mark Gurman von Bloomberg bringt nun das Gerücht auf, dass Apple diese Funktion auch auf der nächsten Apple Watch Ultra verfügbar machen möchte. Auch die viel diskutierte Blutdrucküberwachung könnte laut Gurman Teil des Funktionsumfangs der neuen Apple Watch Ultra sein.
Die Funktionsweise des Satelliten-Messaging gleicht, so Mark Gurman, der des iPhones: Nutzerinnen und Nutzer könnten also Textnachrichten direkt von ihrer Apple Watch aus an Kontakte senden, ohne eine Mobilfunk- oder WLAN-Verbindung zu benötigen. Laut einer Vermutung von The Verge könnte diese neue Funktion darauf abzielen, Nutzer des Garmin InReach zu gewinnen – ein bei Wanderern beliebtes Satellitenkommunikationsgerät, das in Gebieten ohne Netzabdeckung oft zum Einsatz kommt.
Mark Gurman berichtet außerdem, dass Apple die bisher in der Apple Watch verbauten Intel-Modems durch Komponenten des Herstellers MediaTek ersetzen wolle. Pläne, eigene Modems in der Apple Watch zu verwenden, gibt es laut Gurman derzeit noch nicht. Die MediaTek-Komponente könnte jedoch RedCap-Support bieten. RedCap ist ein 5G-Dienst für Wearables und IoT-Geräte, der durch den Verzicht auf zusätzliche Antennen und maximale Bandbreite die Kosten senkt und die Akkulaufzeit verlängert.
Blutdrucküberwachung könnte 2025 kommen
Das Blutdruckmonitoring könnte laut Gurman bereits 2025 in die Apple Watch integriert werden. Allerdings hat sich die Einführung dieser Funktion in der Vergangenheit mehrfach verzögert. Wie beim Schlafapnoe-Monitoring wird die Apple Watch auch bei der Blutdrucküberwachung keine genauen Messwerte liefern. Stattdessen soll sie die Nutzenden darauf hinweisen, wenn ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck besteht.
Apples teuerste Apple Watch hat nur ein ganz kleines Upgrade erhalten, denn ab sofort ist die Computer-Uhr auch in der neuen Farbvariante „Satin Black“ erhältlich. Davon abgesehen gibt es keine nennenswerte Neuerungen und Apple verkauft die Watch Ultra 2 weiterhin ab 899 Euro. Zudem macht Apple neue Armbänder verfügbar, die wir euch später im Detail vorstellen.
Es ist nicht neu, dass Firmen sich von anderen Produkten inspirieren lassen und dann ähnliche Produkte auf den Markt bringen. Während Samsung zum Beispiel im Bereich der faltbaren Smartphones einer der Marktführer ist, ist der Ideengeist bei der Galaxy Watch Ultra wohl abhanden gekommen. Es ist nicht zu leugnen, dass die Galaxy Watch Ultra eine Art Klon der Apple Watch Ultra ist.
Immer wieder gibt es Berichte in lokalen Tageszeitungen aus der ganzen Welt, nach denen eine Apple Watch oder ein iPhone dank der integrierten Notruf-Funktionen geholfen hat, Menschen aus misslichen Lagen zu befreien, oder ihnen wertvolle Gesundheitswarnungen angezeigt haben, die auf schwere Erkrankungen hinwiesen.
Ihr sucht für eure Apple Watch Ultra oder Apple Watch Ultra 2 noch ein passendes Titanarmband? Dann hat Bandwerk mit dem Modell G1-T das richtige Produkt für euch. Nachdem es quasi den ganzen April hinweg ausverkauft war, könnt ihr jetzt wieder zuschlagen. Allerdings ist das nicht ganz günstig: 379 Euro werden vom Hersteller aufgerufen – das ist schon eine Ansage.
Apple hat ein Projekt zur Entwicklung von microLED-Displays im eigenen Haus beendet. Dies berichtet Mark Gurman von Bloomberg in einem neuen Artikel (via MacRumors). Apple hat in der Vergangenheit bereits Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von microLED-Displays investiert und wollte zunächst auch die Apple Watch Ultra mit microLED ausstatten.
Zuletzt haben wir im Februar berichtet, dass die Apple Watch Ultra mit MicroLED-Display aufgrund von Problemen in der Lieferkette erst 2026 auf den Markt kommen soll. Neue Informationen zeigen auf, dass die Apple Watch Ultra möglicherweise auf ein MicroLED-Display verzichten muss. Der Apple-Zulieferer „ams OSRAM“ hat am Mittwoch angekündigt „seine MicroLED-Strategie zu überdenken“, nachdem „ein Schlüsselprojekt unerwartet gestrichen“ wurde.
Es wird erwartet, dass Apple die Apple Watch Ultra in Zukunft mit einem microLED-Display ausstatten wird. Ein neuer Bericht aus Korea deutet jedoch darauf hin, dass das Unternehmen die Lieferkette nicht früh genug konfiguriert hat, um die Flaggschiff-Smartwatch bis 2026 auf den Markt zu bringen.
Apple Stores stellen Verkauf ab dem 24. Dezember ein
Die U.S. International Trade Commission (ITC) hat heute Apples Antrag abgelehnt, das drohende Verkaufsverbot der Apple Watch auszusetzen. Die Möglichkeit, eine Verkaufspause zu vermeiden, ist damit ausgeschöpft. Das berichtet MacRumors.
Aufgrund eines Patentstreits muss Apple den Verkauf der Apple Watch Series 9 und der Apple Watch Ultra 2 in den USA stoppen. Apple hat mitgeteilt, dass es den Verkauf der Apple Watch in den USA ab dem 21. Dezember einstellen wird, da ein Importverbot aufgrund eines Patentstreits mit dem Medizintechnikunternehmen Masimo droht.
Einem neuen Bericht von Fox5 Atlanta zufolge hat die Sturzerkennung der Apple Watch einem Mann in Georgia in den USA das Leben gerettet. Mike Menand war im April dieses Jahres auf einer Wanderung in der Chattahoochee River National Recreation Area, als seine beiden Hunde in der Ferne einen Kojoten entdeckten, der zu zu einem fast tödlichen Sturz führte.
Im Vergleich zu den Standard-Apple Watch-Modellen hat Apple das Design der Apple Watch Ultra abgewandelt. Zusätzlich zum Titangehäuse gibt es ein flaches Glas, das das Display abdeckt, verstärkte Knöpfe und eine graue Keramikrückseite. Die Änderung der Farbe der Keramikrückseite könnte jedoch eine Entscheidung in letzter Minute gewesen sein, wie nun von der US-amerikanischen FCC („Federal Communications Commission“ = Regulierungsbehörde, die die Kommunikationswege Rundfunk, Satellit und Kabel regelt) veröffentlichten Fotos zeigen (via 9to5Mac).